Adelmann’s Blog

13. Juni 2010

Die Landkarte ins Sein

Einsortiert unter: Adelmann`s — adelmann @ 19:19

Innere Bedürfnisse sind viel grausamer als Tyrannen … (José Ramon Moran)
Zufriedenheit kann nur dort entstehen wo man zu Frieden gekommen ist.

Ein Bewusstsein jenseits der intellektuellen Suche nach Wahrheit, (das eine SEIN) bedient sich keiner bewertbar “klugen” Worte mehr, sondern BEWUSST der “EINfach-HEIT” (auch im verbalen Aus-druck)

Ich behaupte aus “meiner” Erfahrung dieser Wirk-lich-keit (dem kausale Seinszustand) dass intellektuelle Überlegungen zu einem “vermuteten SEIN” letztlich keine wirkliche Hilfe darstellen – ja sogar hinderlich sein können auf dem Weg des “Erwachens”, weil sie die Manifestation des “Body-Minds” primär verstärken und die Anhaftung des Bewusstseins am “mentalen Körper-ich” intensivieren.

Intellektuelle Aktivitäten halten nämlich permanent den Verstand beschäftigt, geben damit aber nicht den erforderlichen Blick auf den Raum frei, indem sich Wirklichkeit unmittelbar ausdrückt. Nur wenn es daher gelingt “über” diesen mentalen Prozessen mit dem Bewusstsein präsent zu sein – können wir “dem Leben” unmittelbar und direkt “ins Angesicht” schauen und die Wirklichkeit nicht mehr – mit mehr oder weniger qualitativ “guten” (hohen) intellektuellen Bemühungen – bloß vermuten – sondern wir brauchen sie dann einfach nur zu NEHMEN . Das genau ist es was das Wort (spirituelles) WAHR-NEHMEN zum Ausdruck bringen möchte.

Auf psychologischer Ebene bedeutet Wahrnehmen wieder etwas anderes. Ich persönlich würde diese Form eher “durch persönliche Prägungen entstandene Interpretationen der erlebten Wirklichkeit” nennen.

Jeder Lehrer erzählt letztlich “nur” von seiner (eigenen) Innenwelt,
seinen mentalen Landkarten, seinen Erfahrungen (Bewertungen) – mit seinen eigenen Worten. Um diesen Worten dorthin folgen zu wollen – wo der Lehrer (vermuteter Weise ;-) bereits ist – hat man keine andere Wahl als eine Entsprechung in mir zu ent-decken (oder aber sogar herzustellen – Co-Konstruktion von mentalen “Lehrer-Konzepten”) Folgt man dann diesem so erkannten Weg, folgt man in Wirklichkeit dennoch nur seinen eigenen erzeugten Bildern und Verknüpfungen.

 

Die Beurteilung “guter” oder “ungeeigneter” Lehrer ist daher nur eine Konsequenz der “äußeren Entsprechung” meiner individuellen (und aktuellen) Neigungen.

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