Adelmann’s Blog

9. Januar 2011

Heilpflanzen werden in der EU verboten

Einsortiert unter: Adelmann`s — adelmann @ 19:45

Kräuter verboten

Die Pharmalobby hat es fast geschafft die lästige Konkurrenz die von Naturprodukten kommt auszuschalten. Ab 1. April 2011 wird der Verkauf aller Mittel aus Heilpflanzen in der EU verboten die nicht lizenziert sind. Die Pharma- und Agrarmultis wollen jeden Aspekt unser Gesundheit und Ernährung kontrollieren und alles was dem im Wege steht wird vernichtet. Wer in Zukunft Produkte aus Heilkräutern anbietet und eine heilende Wirkung verspricht, muss den gleichen aufwendigen und teuren Prüfungsprozess durchlaufen wie für Arzneimittel, was viele eliminieren wird. Dabei spielt es keine Rolle, dass die Kräuter und Pflanzen aus der Natur seit Jahrtausende sich bewährt haben.

Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung Traditioneller und Pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD), wird der Verkauf und die Anwendung von Produkten aus Heilkräutern stark einschränkt. Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Produkte aus Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen die keine Lizenz haben.

Die THMPD-Direktive diktiert, dass alle Kräuterprodukte die nicht als Lebensmittel gelten, wie Gewürze, müssen einen THMPD-Registrierung bis April 2011 haben um legal auf dem Markt zu bleiben.

Die Direktive verlangt, dass alle Präparate der gleichen Prozedur unterzogen werden wie chemische Arzneien. Es spielt keine Rolle, dass diese schon seit Jahrtausende in der Bevölkerung als bewehrte Hausmittel verwendet wurden. Die Pharmagiganten können sich das teure Zulassungsverfahren leisten, aber wie soll ein kleiner Hersteller von Kräuterprodukten das machen, wenn für jeden Naturstoff oder eine Mischung daraus eine einzelne Prüfung bezahlt werden muss, die bis zu 120’000 Euro kosten kann?

Oder ein Betrieb muss für die Zulassung der Heilmittel mit Kräutern nachweisen, dass sein Produkt seit mindestens 30 Jahren sicher und effektiv angewendet wurde, 15 Jahre davon in der EU. Eine grosse Hürde die nicht jeder erfüllen kann. Neue und innovative Produkte oder Heilmittel die aus China, Indien, Japan oder sonst wo ausserhalb der EU kommen und die keine sichere Vergangenheit in der Anwendung innerhalb der EU nachweisen können, bleiben vom Markt.

Viele traditionellen Kulturen verwenden auch nicht-pflanzliche Produkte, wie Stoffe aus tierischer Herkunft und Mineralien. Diese sind per Richtlinie verboten. Das heisst, den EU-Bürgern wird traditionelle Medizin aus fernen Ländern entzogen, können sie nicht mehr für sich wählen.

Wenn die THMPD-Direktive ab nächstes Jahr wirksam wird, dann sind nur drei Kategorien an Heilkräuterprodukte auf dem EU-Markt zugelassen:

1. Produkte die eine Lizenz haben und wie Medizin geprüft wurden.
2. Produkte die als traditionell unter THMPD gelten und es nachweisen.
3. Produkte die sich nicht als heilend bezeichnen und nicht als Medizin angewendet werden.

Das bedeutet im Prinzip, alle Naturstoffe die eine heilende Wirkung haben, werden in Zukunft wie eine gefährlich Droge behandelt, die erst auf ihre Ungefährlichkeit geprüft werden muss, was völlig absurd ist. Mit dieser Hürde als Trick wird die Pharmamafia alleine bestimmen was gut für unsere Gesundheit ist. Alternativen sollen verschwinden. Das Motto lautet, was die Natur produziert ist gefährlich, nur was aus dem Labor kommt ist sicher. Mit ihren Lobbyisten welche die EU-Bürokraten überzeugten oder besser gesagt schmierten, haben sie es erreicht. Selbstverständlich wieder mit der Ausrede, es geht nur um unsere Sicherheit und unser Wohl.

Wie konnte das passieren? Weil man Naturstoffe denen man eine Heilwirkung zuschreibt nicht mehr als Lebensmittel einstuft werden sondern als Arznei. Es geht dabei um Handelsgesetze und um Patentgesetze. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.

Damit wird nicht unsere Gesundheit geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Grosskonzerne gesichert. Um die Gesundheit geht es gar nicht, denn die ist ihnen völlig egal. Es geht um Gier und noch mehr Geld und die Politiker und Gesundheitsbehörden sind ihre Helfershelfer dabei. Die ganzen Bürokraten die solche Richtlinien erlassen stehen unter der direkten Kontrolle der Grosskonzerne. Alles was die EU beschliesst dient mehr oder weniger nur zu ihrem Vorteil und die Kleinbetriebe sowie die Konsumenten haben den Nachteil.

Wollen wir uns das weiter gefallen lassen, wie die Regierungen, Parlamente und Bürokraten nur im Interesse der Konzerne arbeiten und nicht in unserer? Wollen wir weiter passiv zuschauen wie unsere Rechte immer mehr eingeschränkt werden? Wir sollten selber entscheiden was für uns gut ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel. Es ist Zeit zu handeln bevor es zu spät ist.

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31. Dezember 2010

Mein Lieblingswort des Jahres

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Umsetzungskompetenz

14. Juni 2010

Du kannst gar nichts (besseres) Tun – als DU SELBST zu SEIN

Einsortiert unter: Adelmann`s — adelmann @ 17:44

Du kannst gar nichts (besseres) Tun – als DU SELBST zu SEIN

Was kann ich tun um mich schneller zu entwickeln? Was kann ich tun um mich zu verbessern? Was kann ich tun um meine Probleme zu lösen? Was kann ich tun um effektiver an mir zu arbeiten? Was kann ich tun um meine geistige Entwicklung zu vervollkommnen? Gar nichts Außer ICH SELBST zu SEIN. Im Gegenteil Jedes Anstrengung die zum Ziel hat: Mich zu verbessern ist eine Anstrengung die von einer Illusion ausgeht – welche sich selbst verbessern möchte Ich SELBST BIN das Beste (immer schon gewesen) Was sollte ich also verbessern wollen? Ich könnte mich ja nur verschlechtern mit jedem Versuch besser zu werden. Da das aber auch nicht geht (weil das SELBST nicht veränderbar ist) brauche ich nur zu SEIN Wenn wir versuchen am Ego herumzubasteln – bekommt es ja wieder einen Stellenwert den es gar nicht hat. Es ist nichts zu tun Außer mich an mich SELBST zu erinnern und ich SELBST zu sein. Das ist nicht einmal schwer – das ist sogar ganz einfach. Warum vergessen wir es dann immer wieder? Weil es ungewohnt ist. Weil wir seit vielen Inkarnationen gewohnt sind „etwas“ (anderes) zu sein.

Die Macht der Einstellung

Einsortiert unter: Adelmann`s — adelmann @ 09:11

Ist mir bewusst, dass ich durch meine Einstellung genau das hervorrufe, was diese beinhaltet?
Wer trägt dann die Verantwortung für das was geschieht in „meinem“ Leben?

Wer trägt die Verantwortung für das – wie sich die Dinge entwickeln?

Ver-Antwortung bedeutet zu antworten auf die Herausforderungen des Lebens.

Meine Einstellung IST eine solche Antwort.

Wie also sieht meine Antwort aus?
Auf Deutsch: Welche Einstellung habe ich?

* zum Leben an sich
* zu allem, was mir begegnet
* zu den Dingen, die mir begegnen im Alltag
* zu mir selbst
* zur Zukunft (zu „meiner“ und zur globalen)
* zu meinem Körper
* zu meiner Entwicklung
* zu meiner Sexualität
* zu meinen Mitmenschen
* zu meiner Arbeit
* zu den Strukturen – in denen ich lebe?
* Zu Geld
* Zu Gesundheit
* Zu Erfolg
* Zum Sinn meines Lebens

Sehen Sie die Dinge des Lebens als Problem?

Nehmen Sie sie als „gegeben“ einfach so hin? („gegeben“ von Wem? wer „gibt“ mir meine Lebensinhalte? bin das nicht ich SELBST?)

Sehen Sie die Dinge des Lebens als Chance?

Oder Verwenden Sie vielleicht sogar -

alles was Ihnen begegnet – als „Instrument des Erwachens“ ?

* Ihre Partnerschaft
* Ihre zwischenmenschlichen Konstellationen (Beziehungen)
* Ihre Gesundheit
* Ihre Probleme
* Ihre Erfolge
* Ihre Freuden
* Ihre Erfüllung
* Ihre finanzielle Situation
* Ihre Vergangenheit
* Ihr Jetzt

Geben Sie dem Leben immer dieselben Antworten
oder möchte sie ihm eine andere Antwort geben?

Es ist meine Wahl.
Jetzt ;-)

13. Juni 2010

Die Landkarte ins Sein

Einsortiert unter: Adelmann`s — adelmann @ 19:19

Innere Bedürfnisse sind viel grausamer als Tyrannen … (José Ramon Moran)
Zufriedenheit kann nur dort entstehen wo man zu Frieden gekommen ist.

Ein Bewusstsein jenseits der intellektuellen Suche nach Wahrheit, (das eine SEIN) bedient sich keiner bewertbar „klugen“ Worte mehr, sondern BEWUSST der „EINfach-HEIT“ (auch im verbalen Aus-druck)

Ich behaupte aus „meiner“ Erfahrung dieser Wirk-lich-keit (dem kausale Seinszustand) dass intellektuelle Überlegungen zu einem „vermuteten SEIN“ letztlich keine wirkliche Hilfe darstellen – ja sogar hinderlich sein können auf dem Weg des „Erwachens“, weil sie die Manifestation des „Body-Minds“ primär verstärken und die Anhaftung des Bewusstseins am „mentalen Körper-ich“ intensivieren.

Intellektuelle Aktivitäten halten nämlich permanent den Verstand beschäftigt, geben damit aber nicht den erforderlichen Blick auf den Raum frei, indem sich Wirklichkeit unmittelbar ausdrückt. Nur wenn es daher gelingt „über“ diesen mentalen Prozessen mit dem Bewusstsein präsent zu sein – können wir „dem Leben“ unmittelbar und direkt „ins Angesicht“ schauen und die Wirklichkeit nicht mehr – mit mehr oder weniger qualitativ „guten“ (hohen) intellektuellen Bemühungen – bloß vermuten – sondern wir brauchen sie dann einfach nur zu NEHMEN . Das genau ist es was das Wort (spirituelles) WAHR-NEHMEN zum Ausdruck bringen möchte.

Auf psychologischer Ebene bedeutet Wahrnehmen wieder etwas anderes. Ich persönlich würde diese Form eher „durch persönliche Prägungen entstandene Interpretationen der erlebten Wirklichkeit“ nennen.

Jeder Lehrer erzählt letztlich „nur“ von seiner (eigenen) Innenwelt,
seinen mentalen Landkarten, seinen Erfahrungen (Bewertungen) – mit seinen eigenen Worten. Um diesen Worten dorthin folgen zu wollen – wo der Lehrer (vermuteter Weise ;-) bereits ist – hat man keine andere Wahl als eine Entsprechung in mir zu ent-decken (oder aber sogar herzustellen – Co-Konstruktion von mentalen „Lehrer-Konzepten“) Folgt man dann diesem so erkannten Weg, folgt man in Wirklichkeit dennoch nur seinen eigenen erzeugten Bildern und Verknüpfungen.

 

Die Beurteilung „guter“ oder „ungeeigneter“ Lehrer ist daher nur eine Konsequenz der „äußeren Entsprechung“ meiner individuellen (und aktuellen) Neigungen.

Die Macht der Wünsche – Die Macht des Lebens

Einsortiert unter: Adelmann`s — adelmann @ 19:17

Die Macht der Wünsche ist nicht „etwas anderes“ als die „Macht des Lebens“ Sie ist ein Teil davon – und ich würde sagen: sie ist ein wichtiger Teil davon Jeder sollte so früh wie möglich lernen seine Bedürfnisse wirklich zu erfüllen. Das ist eine der wundervollsten Chancen zur Charakterbildung. Und: ein hervorragendes therapeutisches Instrument! (man muss es nur anzuwenden wissen – wie bei jedem Werkzeug…) Ich habe nicht davon gesprochen dass wir als Ego unsere Wünsche erfüllen sollte unsere Ziele erreichen sollten obwohl das zwischendurch (anfangs) auch nicht schadet und zwar um die ERFAHRUNG zu machen- dass die Ursachen für Erleben und Erfahren IN MIR SELBST sind – und eine Änderung dort – auch eine Änderung in der „erlebten Realität“ bewirkt. Nur so lernen (erkennen) wir – dass WIR es „in der Hand“ haben was geschieht… Und das geht nun mal nicht durch Theorie. Das geht nur durch die lebendige Erfahrung. Nur mit dem Ego auf dieses Prinzip zu schauen, macht es noch lange nicht zu etwas „Ego-Gebundenem“) Das Prinzip entfaltet erst dann sein ganzes Geheimnis – wenn ICH SELBST es „anwende“ Ob ich mit dem Ego beginne – oder gleich als ICH SELBST ist nicht von Bedeutung. Viele aber wenden es „als Ego“ an und bleiben dort hängen…. und klagen dann, dass „Wunscherfüllung“ auch nicht auf Dauer glücklich macht (Hat ja eh keiner gesagt ;-) Wieder mal stellt sich die Frage: Als WER lebe ich?

8. Januar 2010

Starten Sie befreit ins neue Jahr!

Einsortiert unter: Adelmann`s — adelmann @ 10:31

Unser Bewusstsein ist die Quelle für den ganz persönlichen Erfolg in allen Lebensbereichen. Befreien Sie sich von Be-Last-ungen der Vergangenheit, in dem Sie die dazu gespeicherten inneren Bilder in eine neue – wünschenswerte Relation setzen (oder diese sogar „er-setzen“) (weiterlesen…)

24. März 2009

Der Samurai und der Spatz

Einsortiert unter: Geschichten — adelmann @ 15:00

Es war einmal ein berühmter Samurai, der über all die Jahre für seinen Herren schon viele Kämpfe in unzähligen Kriegen gewonnen hatte.

Aber es kam der Tag, an dem er erstmals einen Kampf verlor.

Gedemütigt und voller Zorn gegen sich selbst und gegen den Rest der Welt, wollte er seinem nun scheinbar unwürdigen Leben ein Ende bereiten. Er ritt die staubige Landstraße entlang und dachte darüber nach, wie er sich am grausamsten und auffälligsten umbringen könnte.

Plötzlich sah er vor sich auf dem Weg etwas liegen. Er hielt an und erkannte, dass es ein kleiner Spatz war. Dieser lag auf dem Rücken und streckte seine winzigen Füßchen zum Himmel.

Der Samurai, der wegen des Vogels aus seinen Gedanken gerissen worden war, schrie den Spatz an: „Geh mir aus dem Weg, du nichtsnutziges Federvieh!“

Der Spatz aber antwortete: „Nein, lieber Samurai, das werde ich nicht tun. Ich habe eine große Aufgabe zu verrichten.“

Der Samurai war ganz überrascht und erstaunt über die selbstbewusste Antwort des Vogels. Er stieg von seinem Pferd, beugte sich zu dem Spatzen hinunter und fragte: „Verrat mir, was so wichtig ist, dass du mir den Weg nicht freimachen willst?“

„Oh“, sagte der Spatz, „man hat mir gesagt, dass heute der Himmel auf die Erde fallen wird. Und deshalb liege ich nun hier. Ich werde ihn mit meinen Füßen auffangen.“

Als dies der Samurai hörte, fing er an zu lachen. Er konnte sich kaum beruhigen, so sehr schüttelte es ihn. Prustend rief er: „Was? Du kleines Federknäuelchen willst mit deinen dürren Beinchen den Himmel auffangen?“

Der kleine Spatz erwiderte sehr ruhig und ernst: „Tja, man tut was man kann!“

21. März 2009

König Akbar und die längere Schnur

Einsortiert unter: Geschichten — adelmann @ 23:15

Es war einmal ein indischer König namens Akbar. Eines Tages spannte er eine gerade Schnur und forderte seine Minister auf: „Schneidet diese Schnur nicht ab, verknotet sie nicht, doch verkürzt sie !“

Da wunderten sich alle, wie die Schur verkürzt werden könnte, ohne abgeschnitten oder verknotet zu werden. Schließlich stand einer seiner weisesten Leute auf und spannte eine längere Schnur daneben. Durch diese zweite, längere Schnur wurde die erste automatisch verkürzt. Sie war nicht verknotet, nicht abgeschnitten und dennoch verkürzt worden.

Ähnlich sollen wir die Meinung eines anderen weder umbiegen noch beschneiden, sondern nur unsere eigene Schnur daneben spannen. Dann mögen die anderen entscheiden, was länger und was kürzer, was besser oder schlechter ist. Wir sollen nicht für die anderen entscheiden, wir sollten ihnen nur unsere eigene Wahrheit darlegen.

Das Problem

Einsortiert unter: Geschichten — adelmann @ 23:10

Es war einmal ein Problem, das sehr unglücklich und traurig war, weil alle Menschen darüber schimpften und es verfluchten. Dabei fing alles so spannend an…

In der Problementstehungsfabrik hatte man ihm in der Endkontrolle gesagt, dass es eine großartige Bestimmung habe und den Menschen ganz besondere Momente in ihrem Leben bringen würde. Voller Freude und Tatendrang machte sich das Problem daran, die Menschenwelt zu besuchen.

Doch anfangs wollte es niemand beachten – es war noch zu klein, ein kleines Problemchen. Genährt durch das Verdrängen und Wegschieben der Menschen, wuchs es zu einem beachtlichen Problem heran. Jetzt wurde es beachtet, allerdings zog es auch schon den ersten Missmut auf sich. Und weiterhin weit und breit keine Sicht nach besonderen Momenten, wie man es ihm vor einer Ewigkeit versprach. Es wuchs weiter und wurde größer und größer. Die Beschimpfungen der Menschen schlugen um in Resignation.

Bis eines Tages das Korsett der Resignation gesprengt wurde und ein junger Mann mit seinem Sohn das Problem betrachteten. „Das wird keine leichte Aufgabe.“, sagte der Mann zu seinem Sohn. „Da haben wir ja ein richtiges Problem, Paps, oder?“

„Lass dich davon nicht einschüchtern, mein Sohn. Ein Problem ist nichts weiter als eine Herausforderung, eine Aufgabe, die es zu lösen gilt – mehr nicht. Eine Hürde, die wir gemeinsam überspringen werden. Vielleicht müssen wir hierfür neue Sichtweisen und Standpunkte einnehmen, uns weiter entwickeln. Auf alle Fälle ist ein Problem für uns da.“

„Wie kann etwas für uns sein, wenn wir Schwierigkeiten damit haben?“

„Weil wir daran wachsen werden, mein Sohn. Und nachdem wir es bewältigt haben, werden wir anderen Menschen helfen können, wie sie solch ein Problem lösen können.“

Das Problem lauschte aus dem Hintergrund gespannt und freute sich darauf, dass nun endlich jemand den Mut fasste und sich seiner annahm.

„Weshalb bist du dir so sicher, Paps?“

„Wenn ein Problem gegen uns wäre, müsste es Contra-blem heißen – tut es aber nicht.Es heisst PRO-blem – ist daher etwas, das FÜR mich ist “ zwinkerte er seinem Sohn zu.

Und das Problem verstand nun, welche besonderen Momente es den Menschen brachte. Kleine Probleme versprachen kleine Entwicklungsschritte, große Probleme hingegen gingen einher mit großen Entwicklungen – und unser Problem hier war schon verdammt groß.

Ein Problem ist wie ein Geschenkspapier – indem ein Geschenk verpackt ist. Denn genau wie bei einem Geschenk, wo ich das Papier erst lösen muss um an das Geschenk zu kommen – genauso macht es das Leben auch: Ich muss erst das Problem „lösen“ um an das  Geschenk zu kommen: Eine Erkenntnis, ein Fortschritt, ein Gewinn, ein Erfolg… etc..

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